Vertrauen zurückgewinnen – Linke wird städtischen Zuschuss für Fortführung des Godshorner Bades unterstützen

„Auf dem informellen Treffen von Ratsmitgliedern am Mittwoch, den 22.2.17 mit dem  Betreiber des Godshorner Bades wurde mir schnell klar: Offensichtlich haben sich über Jahre viele Missverständnisse und Kommunikationsfehler angehäuft und es hat sich eine für mich nicht nachvollziehbare Misstrauenskultur aufgebaut“, so die Linke Ratsfrau Felicitas Weck. Obwohl die Betreibergesellschaft den Vorschlag gemacht hatte, ihre gesamte Aktenlage den interessierten Ratsmitgliedern offenzulegen, reagierten viele Räte erstmal „verschnupft“, weil zunächst nicht nach Langenhagen, sondern nach Hannover eingeladen worden war. Das wurde heute mit dem Termin im Langenhagener Rathaus geheilt.
 
„Für mich ist es nach wie vor unverständlich“, so die LINKE Ratsfrau, „dass offensichtlich verschiedene Ratsvertreter versuchen, dem Godshorner Bad schon vor Eröffnung der Wasserwelt Langenhagen finanziell das Wasser abzugraben.  Auch wenn die neue Wasserwelt dann irgendwann in Betrieb geht - mit teuren Eintrittspreisen inbegriffen -  ist gerade für Langenhagener Bürgerinnen und Bürger, die finanziell nicht so gut gestellt sind, die Fortführung eines Freibades in Godshorn eine sinnvolle und bezahlbare Alternative. Darauf hatte Die LINKE bereits im Kommunalwahlkampf 2016 aufmerksam gemacht.
 
DIE LINKE Langenhagen werde sich daher für den Weiterbetrieb des Freibades Godshorn einsetzen und auch alle Versuche zurückweisen, mittels einer Bebauungsplanänderung das Badgelände in Bauland für den „gehobenen Baubedarf“ umzuwandeln, so Felicitas Weck abschließend.

 

Aktionsbündnis „Rettet die Rieselfelder“ schmückt den Marktplatz

Presseerklärung DIE LINKE im Rat der Stadt Langenhagen, 19.02.2017

Aktionsbündnis „Rettet die Rieselfelder“ schmückt den Marktplatz

Aktionsbündnis mit Rieselfeldbanner, dabei auch die Linke Ratsvertreterin Felicitas Weck und der Sprecher der LINKEN Langenhagen, Dr. Michael Braedt

Wie die Eilenriede in der Landeshauptstadt Hannover dienen der Stadtpark und die benachbarten Rieselfelder in Langenhagen der Bevölkerung als Erholungsraum und „grüne Lunge“. Während allerdings in Hannover sich weder Politik noch Verwaltung trauen die Eilenriede auch nur anzutasten, gibt es in Langenhagen immer wieder Versuche, die Rieselfelder für den „gehobenen Wohnbedarf“ – sprich Luxuswohnungen – als Bauland auszuweisen. Der letzte und dreisteste Versuch erfolgte seitens der Verwaltung wenige Tage nach der Kommunalwahl, Eichenpark und Rieselfelder als gemeinsame innerstädtische Grünfläche weiterzuentwickeln, obwohl der vorherige Stadtrat ein halbes Jahr vorher sich noch einmütig dafür ausgesprochen hatte.

Die LINKE Ratsvertreterin Felicitas Weck machte als erste diesen Coup presseöffentlich, SPD und Grüne zogen nach und seit 2 Monaten gibt es das Aktionsbündnis „Rettet die Rieselfelder“, in dem neben den genannten Parteien auch der NaBu, der BUND, der Naturschutzverein Langenhagen sowie einzelne Bürgerinnen und Bürger mitarbeiten. Im Vorfeld der Ratssitzung am 28.02. wollte die Verwaltung mit offensiver Unterstützung der BBL eine entsprechende Flächennutzungsplanänderung durchziehen. CDU und FDP halten sich bisher bedeckt, die AFD äußert sich gar nicht (soll ja auch kein Wohnraum für Geflüchtete auf die Rieselfelder).

Daher hat nun das Aktionsbündnis heute am 18.02.2017 seine öffentlichkeitswirksame Marktplatzaktion durchgeführt und große Unterstützung von den Marktbesucher*innen erfahren. Angesichts des öffentlichen Drucks ist die Beschlussfassung im Rat erst mal abgesetzt worden – ein Teilerfolg, auf dem sich das Aktionsbündnis aber nicht ausruhen darf.

Wie aus „gewöhnlich gut unterrichteten Kreisen“ zu hören ist, geht es bei der geplanten Rieselfeldbebauung um einen Grundstücksdeal von immensem wirtschaftlichen Interesse. Das Grundstück für den geplanten Gymnasiumneubau in der Nähe der Pferderennbahn soll angeblich nur der Stadt Langenhagen verkauft werden, wenn es eine lohnende Kompensation gibt. Die Gerüchteküche nennt als Investor für ein Luxuswohnprojekt auf den Rieselfeldern immer wieder eine einflussreiche Persönlichkeit, die im Rennverein aktiv ist. Zufall? Es bleibt spannend.

Zum Bild: Aktionsbündnis mit Rieselfeldbanner, dabei auch die Linke Ratsvertreterin Felicitas Weck und der Sprecher der LINKEN Langenhagen, Dr. Michael Braedt

Blog der Ratsfrau Felicitas Weck der Linken in Langenhagen

buch weck 01Das Ratsmitglied der Partei DIE LINKE. Langenhagen Felicitas Weck betreibt einen Blog, wo viel politisches betreffend Langenhagen und darüber hinaus aber auch persönliches zu lesen ist. Der Link zu dieser Seite HIER

Felicitas Weck ist schon lange in der Kommunalpolitik aktiv und somit auch mit Erfahrung ausgestattet. Sie hat zum Thema Kommunalpolitik bereits mehrere Bücher veröffentlicht. Eines davon ist hier abgebildet, der Link ist im Bild hinterlegt und führt zu mehr Infos.

 

DIE LINKE in Langenhagen stellt sich zur Kommunalwahl vor

Politik in Langenhagen –

das machen wir mit LINKS tongue-out

Die Kandidatinnen und Kandidaten zur kommunalwahl in Langenhagen

DIE LINKE Region Hannover tritt bei den Kommunalwahlen am 11.09.2016 in der Region Hannover, der Landeshauptstadt Hannover und ihren regionsangehörigen Kommunen an – so auch in der Stadt Langenhagen.

Wir, DIE LINKE aus Langenhagen sind noch nicht im Rat der Stadt Langenhagen vertreten, wollen das aber am 11.09.2016 ändern. Wir haben klare Vorstellungen davon, wie wir uns in Langenhagen für eine menschliche, soziale und umweltgerechte Weiterentwicklung unserer Stadt einbringen können.

 

Wir wollen eine Soziale Stadt Langenhagen:

Daher setzt DIE LINKE sich ein für:

  • kommunales Wohnungsbauprogramm – es gibt zu wenig bezahlbaren Wohnraum
  • Mietpreisbremse
  • Ausweitung des Region Hannover Passes für alle Menschen mit einem Nettoeinkommen unter 1.100 € monatlich – auch in Langenhagen.
  • Finanzielle und personelle Unterstützung von Quartiertreffs in den Stadtteilen
  • Vergünstigungen bei Nutzungen kommunaler Einrichtungen mit dem Region Hannover Pass, so zum Beispiel im neuen Schwimmbad (sozial gestaffelte Eintrittspreise).
  • Festeinstellungen statt befristete Verträge in den Kindertagesstätten und sozialen Einrichtungen
  • Dezentrale Unterbringung von Flüchtlingen statt Massenquartiere, mehr SozialarbeiterInnen
  • kommunale Unterstützung für ehrenamtliche Flüchtlingsbetreuung

 

Wir wollen eine umweltgerechte Stadt Langenhagen:

Daher setzt DIE LINKE sich ein für:

  • Stadtpark und Teiche nicht verkommen lassen
  • Keine Bebauung der Rieselfelder und des Weiherfeldes
  • Zügige Sanierung und Verbesserung der Intrastruktur des Silbersees z.B. Duschen am See
  • Nachtflugverbot für den Flughafen Langenhagen – denn Lärm macht krank
  • Tempo 30 in den Wohngebieten mit regelmäßigen Kontrollen  - das ist Schutz von Mensch und Klima
  • Biotopverbund
  • Gerechte Abfallgebühren – Ausdehnung des Tonnensystems, damit unser Müll nicht die Rücken der aha-Kollegen   kaputt macht.
  • Ausbau des Radwegenetzes

 

Wir wollen eine alten-und jugendgerechte Stadt Langenhagen:

Daher setzt DIE LINKE sich ein für:

  • Bedarfsgerechter Ausbau der Integrierten Gesamtschule (IGS) und der Grundschulen und Kindertagesstätten – gerade in den Ortsteilen – denn Kinder sind unsere Zukunft
  • Ausbau von Senioren-Wohngemeinschaften – ambulante vor stationärer Pflege – denn:  Auch Menschen im höheren Alter wollen selbstbestimmt leben. Bezahlbarer barrierefreier Wohnraum für Senioren*innen und Menschen mit Einschränkungen
  • Barfußpfad im Stadtpark
  • Umgehende Wiederherstellung des Haus der Jugend ohne Finanzierungsvorbehalt

 

Wie wollen wir das finanzieren?

  • Gewerbesteuererhöhung zur Finanzierung insbesondere im sozialen Bereich
  • Schwerpunktsetzung im Haushalt – sozial und umweltgerecht und keine einseitige Ausrichtung auf Flughafennahe Logistikzentren
  • Verzicht auf Prestigeobjekte wie beispielsweise einen Rathausneubau
  • Ein Bürgerhaushalt, der diesen auch Namen verdient

 

Dies ist nur ein kleiner Auszug unserer Vorstellungen für Langenhagen und die Region

Mehr unter: www.DieLinke-regionsverband-nordost.de

 

DIE LINKE in Langenhagen hat auch ein Gesicht

  - Ihre Kandidatinnen und Kandidaten –

 

Wahlbereich I: Wiesenau:

Brigitta Runge, 53
Erzieherin
Senioren-Engel Wedemark

 

Wahlbereich II: Langenforth:

Dr. Michael Braedt, 64
Chemiker und Ingenieur
ver.di-Vertrauensmann

Bianka Barann, 51
Berufskraftfahrerin
Katastophenschutz

 

Wahlbereich III: Langenhagen-Mitte:

Matthias Pander, 31
Kaufmann für Versicherungen und Finanzen
ver.di-Bezirksvorstand

 

Olaf Trute-Barann, 51
Berufskraftfahrer

 

Wahlbereich IV: Kaltenweide-Krähenwinkel-Alt-Langenhagen-Nord:

Felicitas Weck, 62
Referentin für Kommunalpolitik
ver.di

Ute Braedt, 65
Konrektorin
GEW

 

Wahlbereich V: Engelbostel-Godshorn, Schulenburg

Dietrich Teickner, 60
Informatiker

 

Thorsten Ernste
Kaufmännischer Angestellter, öffentlicher Dienst
Vater von 2 erwachsenen Söhnen

 

Kontakt:

  1. Michael Braedt – 0171 62 355 28 und MichaelBraedt(a)web.de
  2. Thorsten Enste – 01573 25 50 522 und Thorsten.Enste(a)kabelmail.de

 

Der Spitzenkandidat der Partei DIE LINKE für den Regionswahlkreis 10 Langenhagen-Isernhagen/Burgwedel:   

Hans-Herbert Ullrich, 57
Arbeitspädagoge
Betreuer von Taub-Blinden und blinden Menschen